Mundartgruppe "oafach so"

Lieder off Doureewer Platt

Doass gebt's Naues unn woar schuu (Aktuelles und Berichte)

Die CD vom 3. Mundartabend der Gruppe „oafach so“ ist da! 

Der 3.Mundartabend am 14.11.2015 im Gasthaus Adler in Dutenhofen wurde aufgezeichnet und die gute Qualität der Aufnahmen hat „oafach so“ veranlasst, wieder eine CD davon zu produzieren. Die Dritte!  Neben 15 Musiktiteln sind auch Gedichte, Anekdoten und Geschichten, natürlich alles im „Dourewer Dialekt“, zu hören. Die genauen Titel sind unten zu ersehen.

Diese CD liegt nun vor und kann zum Preis von 8,00 EUR bei Jörgen Agel (0641/21966, agel.joergen@web.de) oder auch den anderen Mitgliedern der Gruppe „oafach so“ erworben werden. 

Folgende Titel sind darauf zu finden:

  1. oafach platt - Musik: H. Kleinmichel, Text: D. Agel, H. Kleinmichel
  2. Goure, Ihr Leu (Gedicht) - Dieter Agel
  3. Eas leid e Derfche o de Leh - Musik und Text: Jörgen Agel
  4. En Gang durch´s aale Dourowe (Gedicht) - Dieter Agel
  5. Huugwasser - Musik: Kork: Pussycat, Text: J. Agel, K.Schleenbecker
  6. Küssche häi, Küssche do - Satz: Fäägmeel
  7. Ganz waech - Satz: Fäägmeel
  8. Eus Doarf wird virnehm (Geschichte) - Helmut Pfeiffer
  9. Eus Willy krooch e Zockerdott - Musik: Traditionell, Text: Dieter Agel
  10. Hoam noch Dourowe - Musik: S.T.S., Text: Dieter Agel, Willy Herrmann
  11. Moi Lies´che - Melodie: Marina, Text: Dieter Agel
  12. De Kouhkaaf (Anekdote) - Emil Winter
  13. Maidoaz - Musik: H. Kleinmichel, Text: H. Kleinmichel, D. Agel
  14. Sei die Weck weg - Satz: Fäägmeel
  15. Dorfkirmes - Musik: H. Kleinmichel, Text: D. Agel, H.Kleinmichel
  16. Die Oma (Geschichte) - Autor/in unbekannt
  17. Manchmoal - Musik: Peter Kraus, Text: Jörgen Agel
  18. Die schie Erinnerung - Musik: Karat, Text: Jörgen Agel
  19. Ruut seu die Ruuse - Melodie: Rot sind die Rosen, Arr.: H. Kleinmichel
  20. Zoum Enn (Gedicht) - Dieter Agel
  21. Doureewer seu mir gebleawe - Musik: Kork, Text: Dieter Agel

oafach so und Camerata vocale Dutenhofen spenden für Hospiz Haus Emmaus in Wetzlar

Die Gruppe "oafach so" hatte zu ihrem 3. Mundartabend unter dem Thema "En Gang durch Dourowe" eingeladen. Von dem Erlös des Konzerts spendete die Gruppe einen Teilbetrag in Höhe von 500,00 EURO. Anläßlich des Konzerts zum Ewigkeitssonntag hatte der Chorsprecher Jürgen Kleinmichel von Camerata vocale Dutenhofen die Besucher um eine Spende zugunsten des Hospizes "Haus Emmaus" in Wetzlar gebeten. Die Zuhörer gaben reichlich und so kamen insgesamt 1.500,00 EURO zusammen. Im Rahmen eines gemeinsamen Besuchs übergaben jetzt die "oafach so" - Mitglieder Dieter Agel, Jörgen Agel, Willy Herrmann, Reiner Keller und Karl-Heinz Schleenbecker und als Vertreter von Camerata vocale Dutenhofen Renate Jung und Jürgen Kleinmichel die Geldbeträge an den Geschäftsführer Wolfgang Frank, die Hospizleiterin Monika Stumpf und die Pflegedienstmitarbeiterin Rita Herrmann. Der Gesamtbetrag in Höhe von 2.000,00 EURO fließt in das Projekt "Trauerbegleitung für Kinder" und wurde mit großer Freude und Dankbarkeit entgegengenommen.


En Gang durch Dourowe verzückt 200 Besucher

Tolle Stimmung beim 3. Mundartabend der Gruppe „oafach so“

Mundart vom Feinsten bot die Gruppe „oafach so“ bei ihrem 3. Mundart-Abend am vergangenen Samstag am 14.11.2015. Rund 200 Besucher waren in den restlos ausverkauften Saal des Gasthauses Adler in Dutenhofen gekommen und lauschten begeistert den Darbietungen.

Die sechs Musiker (im Foto von links): Hubert Kleinmichel (Keyboard und Gesang), Jörgen Agel (Gitarre und Gesang), Karlheinz Schleenbecker (Gitarre und Gesang), Reiner Keller (Bassgitarre und Gesang), Dieter Agel (Gesang und Geschwätz) und Willy Herrmann (Gesang und Bühnenshow) nahmen das Publikum mit auf einen Gang durch ihr Dorf und erinnerten mit früheren Dorf- und Straßennamen an das alte Dutenhofen.

Die Gruppe besteht seit über 15 Jahren und hat in dieser Zeit erfolgreich dazu beigetragen den heimischen Dialekt als wichtiges Kulturgut zu erhalten.  

Der erste Teil des Rundganges begann iwwer de Eiseboh und führte über verschiedene Stationen und Straßen, wie de Opawäg, de Streckfuß und die Kräewegass wieder zurück zum Bahnhof. Musikalisch unterlegt wurde diese Reise u.a. mit Liedern von Fäägmeel („Die Äcker“; „Küssche häi, küssche do“; „Ganzwaech“; „Dann wird de Weäg so weit“), traditionellen Weisen und auch eigenen Liedern wie: „Die Feuerwiehr“ oder auch „Hoam noch Dourowe“. Diese bekannte Melodie von Fürstenfeld wurde mit eigenem Text unterlegt, welcher die Sehnsucht nach Dutenhofen thematisiert.

Gedichte, Anekdoten und Witze, alle im heimischen Dialekt rundeten das Ganze ab und brachten die Zuhörer zum Nachdenken aber auch zum herzlichen Lachen.

Danach ging es ins Owerdoarf über das Hieserche, Gäjserstruß, Innerste Weg, Ewischte Weg und Chaussee zurück zum Kirmesplatz. Dabei wurden der Kirchgang, der Wonnemonat Mai mit dem Maitanz, die Dorfkirmes und weitere dörfliche Begebenheiten besungen. Die eigenen Lieder der Gruppe, wie der „Maidoaz“ oder die „Dorfkirmes“ (bei beiden Liedern: Melodie Hubert Kleinmichel, Text Hubert Kleinmichel und Dieter Agel) erhielten besonders viel Applaus vom Publikum. Witze, Geschichten und Anekdoten gab es auch in diesem Teil des Rundganges, wobei besonders das Loblied auf die Oma begeistert aufgenommen wurde. Stimmungsvoll ging diese gedankliche Wanderung mit dem Stück „Die schie Erinnerung“ (Original: „Über sieben Brücken“ von Karat) im neuen Text von Jörgen Agel zu Ende.

Mit „Ruut seu die Ruse“ im Arr. von Hubert Kleinmichel bedankte sich die Gruppe bei allen, die ihnen bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung geholfen hatten und natürlich bei seinen Gästen, bevor Dieter Agel mit seinem Gedicht „Zaom Enn“ den Schlusspunkt setzte. Er bat die Gäste weiter Dialekt zu sprechen und sich der Vergangenheit zu erinnern, aber auch die Herausforderungen der Gegenwart anzunehmen, wie der letzte Vers beweist: „Erinnert auch un said fier Naues offe, neammt däi Herausforderung hau oh, doas wir e Ziel, wudroff mir hoffe, dos det eus freue, oafach so!“

Stehend applaudierten die frohgestimmten Besucher, um noch mehrere Zugaben einzufordern und bei den Stücken „Doureewer  seu mir gebleawe“  und der „Pullbomb“ begeisternd mitzusingen. 

So vergingen fast drei Stunden wie im Fluge und alle waren sich einig, dass die Gruppe „oafach so“ für einen äußerst unterhaltsamen und sehr kurzweiligen Abend gesorgt hatte: „Hau woajsch´s wirre moul richtig schieh“!